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Mobile-Marketing-Studie: Österreicher interagieren mit ihrem Mobiltelefon bereits mehr als drei Stunden pro Tag

18.10.2017

 Zum 11. Mal präsentieren die Mobile Marketing Association Austria (MMAA) und MindTake Research den Mobile Communications Report mit Zahlen, Daten und Fakten zu den mobilen Nutzungsgewohnheiten der Österreicher.

 

  • Smartphone-Penetration in Österreich steigt auf 94 Prozent

  • Handynutzung liegt bei mehr als drei Stunden pro Tag

  • 93 Prozent surfen mit ihrem Smartphone im Web

  • Kreditkarte ist bevorzugtes Zahlungsmittel derer, die mobile Payment nutzen

  • 68 Prozent der Smartphone-Nutzer suchen & vergleichen Preise am Handy

  • 40 Prozent der Smartphone-User schauen mindestens einmal pro Woche Videocontent am Handy

  • 48 Prozent der Smartphone-Nutzer nutzen im stationären Handel über Strichcodes angebotene Infos

 

Mitglieder der Mobile Marketing Association haben gratis Zugriff auf die Daten des Mobile Communications Report 2017 – Nichtmitglieder können die umfangreiche Studie um 2.500 Euro unter office@mmaaustria.at bei der MMA anfordern.

 

Die frei zugänglichen Infografiken finden Sie bei unseren Studien.

 

Wien, 17. Oktober 2017. Satte 94 Prozent der Österreicher nutzen laut dem Mobile Communications Report 2017 der Mobile Marketing Association Austria und MindTake Research aktuell ein Smartphone. 93 Prozent der Österreicher surfen mit ihrem Smartphone regelmäßig im Internet – in der Altersgruppe 15 bis 29 Jahre sind es sogar 100 Prozent. Die tägliche Handynutzung liegt in Österreich bei mehr als drei Stunden, wobei ein Ost-West-Gefälle zu beobachten ist: In Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und der Steiermark wird täglich 3,3 Stunden und in Wien täglich 3,1 Stunden mit dem Handy interagiert. In Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg greift man 3,0 Stunden pro Tag zum Mobiltelefon. 88 Prozent der Österreicher haben sich laut MMA-Studie mittels Vertrag an einen Mobilfunknetzbetreiber gebunden, die restlichen 12 Prozent telefonieren und surfen mit Wertkarten. Die meistgenutzten Smartphone-Funktionen hierzulande sind – und zwar in dieser Reihenfolge – Telefonieren, Fotografieren, Instant Messaging wie WhatsApp, im Web Surfen, E-Mails checken & senden sowie die Wecker-Funktion. Leicht im Aufwind ist in Österreich übrigens auch die Nutzung von Tablets: 2016 surften 58 Prozent mit Tablets im Web, 2017 liegt der Wert bereits bei 62 Prozent.
„Der Siegeszug des Smartphones ist hierzulande unaufhaltsam: 94 Prozent der Österreicher nutzen Smartphones und 93 Prozent bewegen sich mit ihrem mobilen Devices auf die eine oder andere Art im Internet. Noch dynamischer entwickelt sich der Markt der Connected Devices: Die Penetration von Wearables hat sich innerhalb der vergangenen drei Jahre verdreifacht“, erklärt Andreas Martin, Präsident der Mobile Marketing Association Austria und Studienleiter des Mobile Communications Report 2017.

 

Sicherheit bei App-Download ist vermehrt ein Thema

Was die auf dem Smartphone installierten Betriebssysteme anbelangt, ist ein klarer Trend erkennbar: Android ist mit einen Marktanteil von 65 Prozent (2016: 61 Prozent) weiter im Aufwind. Apple iOS hält mit 23 Prozent (2016: 22 Prozent) seine Marktposition. Windows verliert mit 3 Prozent (2016: 5 Prozent) ein wenig an Boden. Exakt 30,4 Apps hat der durchschnittliche Smartphone-Nutzer aus Österreich installiert, davon sind 1,6 Apps kostenpflichtig. Interessant ist im Zusammenhang mit Apps auch, dass heimische Smartphone-Nutzer bei der Installation von Apps zunehmend auf Sicherheitsaspekte achten: So geben 55 Prozent an, dass ihnen bei der App-Installation die Sicherheit wichtig ist (2016: 51 Prozent). Wenig Freude haben mobile Websurfer, wenn Websites nicht mobil optimiert sind (37 Prozent) und wenn der Bildschirm zu klein ist (33 Prozent). Nur mehr bedingt ein Dorn im Auge sind den Österreichern die Kosten für Datenroaming im Ausland: Im Vorjahr klagten noch 36 Prozent der Befragten über die hohen Roaming-Kosten, heuer ärgern sich nach dem Aus für Roaming-Gebühren im EU-Raum im Juni nur mehr 15 Prozent darüber.

 

Mobile Werbung wird immer mehr von Video Ads geprägt

Ein Rundumblick in den öffentlichen Verkehrsmitteln trügt nicht: Das Smartphone wird von den Österreicher immer öfter als Abspielstation für Bewegtbildinhalte genutzt. 40 Prozent der Smartphone-Nutzer schauen mindestens einmal pro Woche gezielt Videos am mobilen Device. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala sind witzige Videos („virale Videos“), gefolgt von Musikvideos, Tutorials bzw. Erklärvideos, Trailer von Kinofilmen und News aller Art. Vorgelagerte Pre-Rolls, also Werbespots vor den eigentlichen Videoinhalten, sind für die Video-Fans längst normal: 53 Prozent der Nutzer von Bewegtbild-Content begegnen auf Streaming-Diensten wie YouTube häufig Werbebotschaften. Und auch in den Sozialen Netzwerken (61 Prozent der Nutzer von Social-Media-Diensten), auf den mobilen Websites von Tageszeitungen (33 Prozent der Smartphone-Nutzer) und auf der Website des E-Mail-Dienstes (27 Prozent der Smartphone-Nutzer) werden die User häufig mit mobiler Werbung konfrontiert.

 

Mobile Shopping wird immer beliebter

Die Bereitschaft zum Mobile Shopping nimmt in Österreich weiter zu: 68 Prozent der heimischen Smartphone-Nutzer suchen oder vergleichen mit ihrem mobilen Device Preise (2016: 60 Prozent), 66 Prozent suchen mit dem Handy Filialen oder Geschäfte (2016: 59 Prozent) und 64 Prozent verfolgen ihren Bestellstatus über ihr mobiles Device (2016: 53 Prozent). Auch was entsprechende M-Commerce-Apps anbelangt, sind die Österreicher besser ausgestattet, als noch vor einem Jahr: Die Amazon-App haben 74 Prozent der App-User (2016: 64 Prozent) und die willhaben-App 68 Prozent (2016: 60 Prozent) auf ihrem Smartphone installiert. Die M-Commerce-Topseller bei den weiblichen Smartphone-Nutzern in Österreich sind mit 61 Prozent Bekleidung und Schuhe, die Topseller bei den Männern sind mit 44 Prozent elektronische Geräte. Beliebtestes Zahlungsmittel der heimischen Mobile Shopper bleibt die Kreditkarte mit 47 Prozent (2016: 43 Prozent), gefolgt von der Online-Überweisung mit 41 Prozent (2016: 38 Prozent) und PayPal 37 Prozent (2016: 38 Prozent).

 

Smartphone ist auch für stationären Handel wichtiges Werbetool

Parallel dazu ist das Smartphone auch für den stationären Handel ein wichtiges Werbemedium: Schließlich nutzen 65 Prozent Smartphone-Nutzer das Handy beim Einkauf, recherchieren 36 Prozent während des Einkaufs Produkte und Preise, informieren sich 23 Prozent über Aktionen im betreffenden Handelsunternehmen, holen sich 24 Prozent Produktinfos und nutzen 22 Prozent eine Einkaufsliste am mobilen Endgerät. Bei der Nutzung von Einzelhandels-Apps belegen Hofer, Billa und Merkur die Stockerlplätze, während dm und Bipa auf Platz 4 und 5 zu finden sind.

„Viele Branchen wie etwa der Handel sind gefordert, zu handeln. Wenn schon 68 Prozent der Österreicher am Smartphone Preise suchen und vergleichen, gilt es, die richtige Antwort parat zu haben und als Marke den richtigen Auftritt zu schaffen“, erklärt Harald Winkelhofer, Präsident der Mobile Marketing Association Austria.

 

Technologien wie Bluetooth, NFC und GPS werden häufiger genutzt

Weitere spannende Details aus dem Mobile Communications Report 2017: 97 Prozent der heimischen Smartphone-User nutzen für den Webzugang ein WLAN. 53 Prozent haben die Push-Funktion in Apps aktiviert (2016: 45 Prozent). Die Bluetooth-Funktion haben 79 Prozent der Befragten in Verwendung, 77 Prozent nutzen die GPS-Funktion zur Navigation bzw. Routenplanung und 13 Prozent haben bereits einmal die Near-Field-Communication-Funktion (NFC) verwendet.

„Ganze drei Stunden nutzt jeder Österreicher durchschnittlich sein Smartphone pro Tag. Als wir den Mobile Marketing Report vor sechs Jahren zum ersten Mal durchgeführt haben, war das Handy in erster Linie noch zum Telefonieren da und daneben war die SMS die meistbenutzte Funktion. Heute sind Fotografieren und Instant Messaging die meistgenutzten Zweitfunktionen und darüber hinaus hat sich das Smartphone in fast alle Lebensbereiche integriert – vom Einkaufen über das Reisebüro bis hin zum Smart-Home und Fitnesstrainer. Das Handy ist überall dabei,“ erklärt Klaus Oberecker, Managing Partner MindTake Research.

 

91 Millionen Euro fließen hierzulande in mobile Werbung

Parallel zum Mobile Communications Report hat die MMA Austria gemeinsam mit vier großen heimischen Mediaagenturen/Mediaagenturgruppen erhoben, wie viel Werbegeld hierzulande mittlerweile in Mobile Advertising investiert wird. Die Angaben der Mediaagenturen media.at, Dentsu Aegis Network, OMD und Media1 beziehen sich auf die über mobile Devices (also vor allem Smartphones und Tablets) ausgespielte Online Display-Werbung, also alle Spielarten von mobiler Bannerwerbung. Hochgerechnet auf den Gesamtwerbemarkt kommt die MMA Austria auf ein mobiles Werbevolumen von 2 Prozent des österreichischen Gesamtwerbemarktes und das entspricht stolzen 91 Millionen Euro brutto. Zum Vergleich: Die Gesamtwerbeausgaben in Österreich summieren sich laut Focus Media Research auf 3,7 Milliarden Euro brutto, während die Werbeausgaben für klassische Onlinewerbung (also Desktop und Mobile) bei 251 Millionen Euro liegen. Der Anteil der mobilen Werbung an der klassischen Onlinewerbung liegt also bei 36,1 Prozent.

 

Ab sofort erhältlich: der Mobile Communications Report 2017

Die Studie Mobile Communications Report 2017 wurde in Kooperation zwischen der MMA Austria und MindTake Research mithilfe des Online-Panels von MindTake Research im Frühjahr/Sommer 2017 durchgeführt. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 1.007 österreichische Internet-NutzerInnen zwischen 15 und 69 Jahren befragt.

 

 

Über MindTake Research:

MindTake Research (http://research.mindtake.com) ist ein Full-Service Online Marktforschungs-Institut und arbeitet mit einem internationalen Team im deutschsprachigen Raum und in Zentral- und Osteuropa. MindTake Research bietet sowohl individuelle Beratung als auch standardisierte Produkte und Tools im Bereich der Werbe-, Website- und Kundenanalyse.

 

 

 

 

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