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Google Austria, MMA Austria & iab austria sagen langsamen Ladezeiten mobiler Websites gemeinsam den Kampf an

23.05.2018

 

Das „Mobile Speed Ranking“ von Google Austria zeigt auf, welche mobilen Websites in den Branchen Handel, Tourismus und Finanzdienstleistungen mit schnellen Ladezeiten punkten können und wo es noch Aufholbedarf gibt. Ab sofort stellt Google Austria Website-Betreibern ein Tool zur Verfügung, mit dem sie die Performance der eigenen mobilen Websites testen können.

 

Gemeinsam mit der MMA Austria (Mobile Marketing Association Austria) sowie dem iab austria (interactive advertising bureau austria) präsentierte Google Austria eine aktuelle Studie zum „Mobile Page Speed“ heimischer Unternehmen. Mit Hilfe des sogenannten „TestMySite“-Mobile Speed Tools hat Google Austria die Websites der relevantesten Player in drei Wirtschaftssegmenten – Handel/Retail, Reisen/Tourismus und Finanzdienstleistungen – auf ihre mobile Performance hin überprüft und die jeweiligen Ladezeiten auf mobilen Devices erhoben. Die sich aus dieser Untersuchung ergebenden Rankings zeigen auf, welche mobilen Websites bereits mit für den User erfreulichen Ladezeiten beeindrucken und bei welchen Websites es hinsichtlich der mobilen Ladezeiten noch Aufholbedarf gibt.

Warum MMA Austria und iab austria die „Mobile Page Speed“-Erhebung von Google Austria begrüßen, erklären die Präsidenten der beiden Interessensgemeinschaften folgendermaßen: „Die MMA Austria untersucht seit einigen Jahren im Rahmen des Mobile Communications Report unter anderem die Unzufriedenheitsfaktoren beim Websurfen mit dem Smartphone. Nicht optimierte mobile Seiten sind bei den Endkonsumenten jedes Jahr eines der Top-Ärgernisse. Als MMA Austria können wir daher eine Art ,Positive Listing‘  wie die ,Mobile Page Speed‘-Erhebung von Google nur begrüßen“, meint Andreas Martin, Präsident der MMA Austria und Geschäftsführer der Mediaagentur media.at. André Eckert, Präsident des iab austria und Geschäftsführer von austria.com/plus, betont: „Der iab austria begrüßt Aktivitäten wie die ,Mobile Page Speed‘-Erhebung, da sie den digitalen Markt in Österreich nachhaltig beleben. Dank der Accelerated Mobile Pages-Initiative (AMP) von Google können Publisher ihren Content wesentlich schneller auf mobilen Endgeräten darstellen und somit die Absprungrate deutlich reduzieren. Die mobile User Experience wird hierbei verbessert und für Publisher werden mehr vermarktbare Pageviews generiert. Zusätzlich verbessert sich das Search Ranking, was sich wiederum positiv auf die Auffindbarkeit auswirkt.“ 

 

Dauert der Ladevorgang mehr als drei Sekunden, wird es kritisch!

„53 Prozent der Nutzer brechen den Ladevorgang einer mobilen Webseite ab, wenn dieser länger als drei Sekunden dauert“, betonte Matthias Zacek, Industry Head Google Austria im Rahmen der Präsentation der „Mobile Speed Rankings“: „Unsere Auswertung zur Ladegeschwindigkeit von Websites auf mobilen Geräten in Österreich in den Branchen Handel/Retail, Reisen/Tourismus und Finanzdienstleistungen zeigt, dass einige führende Unternehmen die Wichtigkeit von schnellen mobilen Webseiten bereits erkannt haben.“ Aber – so Zacek: „Der Großteil der heimischen Unternehmen hat hinsichtlich der Ladezeit der eigenen Website auf mobilen Endgeräten noch deutlich Beschleunigungspotential. Der Handel (durchschnittliche Ladezeit mobiler Websites 9 Sekunden), der Tourismus (ø Ladezeit 7,4 Sekunden) und die Finanzdienstleister (ø Ladezeit 8,1 Sekunden) liegen noch weiter hinter der Nutzerwartung von höchstens drei Sekunden zurück.“

Google-Manager Matthias Zacek hatte aber noch weitere spannende Fakten zum Themenfeld „Mobile Page Speed“ parat:

  • Die Absprungrate von Besuchern mobiler Websites steigt um 123 Prozent bei der Zunahme der Website-Ladezeit von einer auf zehn Sekunden.

  • 79 Prozent der Onlinekäufer, die mit einer mobilen Website unzufrieden sind, sagen, dass sie in Zukunft höchstwahrscheinlich nicht mehr auf der gleichen Website einkaufen werden.

  • Mobile Kriterien werden für das Google-Suchmaschinen-Ranking immer bedeutender (Stichwort: Mobile first!).

     

Website-Betreiber können Ladezeiten ihrer mobilen Websites selbst testen

Im Anschluss an die Vorstellung der „Mobile Page Speed“-Rankings präsentierte Matthias Zacek das für Österreich gestartete „Mobile Speed Scorecard“-Tool, mit dem Unternehmen nun erstmals die Performance der eigenen mobilen Website testen und die Umsatzchancen einer schnelleren Website berechnen können. „Wir freuen uns, im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit MMA Austria und iab Austria die „Mobile Speed Scorecard“ für Österreich (https://www.thinkwithgoogle.com/intl/de-de/feature/mobile/?country=Österreich) vorzustellen Dieses Tool verdeutlicht, dass Mobile Speed einen immer stärkeren direkten Einfluss auf den Geschäftserfolg hat. Untersuchungen wie die Studie ,The State of Online Retail Performance‘ von Akamai Technologies belegen, dass durch eine Beschleunigung der Ladezeit um eine Sekunde der Umsatz bis zu 20 Prozent gesteigert werden kann.“ Google will Unternehmen aus Österreich Zacek zufolge dabei unterstützen, mit ihren mobilen Websites erfolgreicher zu sein, indem sie mit Hilfe des „Mobile Speed Scorecard“ zusätzliches Potential erkennen: „Die mobile Ladezeit ist heute ein immer bedeutenderer Aspekt in der Beziehung zu Kunden und somit für den Geschäftserfolg und die eigene Marke insgesamt.“

 

 

Methodologie des Mobile Speed Ranking:

Google bewertet Ergonomie und Geschwindigkeit der Website basierend auf Parametern von „TestMySite“. Eine Geschwindigkeitsverbesserung dient etwa zum Komprimieren von Bildern, einer verbesserten Server-Antwortzeit, höherem Browser-Caching und einem Priorisieren sichtbarer Inhalte, um hier nur einige Kriterien zu nennen. Eine vollständige Liste der Ergonomie- und Geschwindigkeitskriterien finden Sie unter: https://developers.google.com/speed/pagespeed/insights/?hl=de. Das „Mobile Speed Ranking“ wurde durch Google ermittelt. Unternehmen ohne mobile Websites wurden nicht in der Auswertung berücksichtigt. Alle Seiten wurden am 26. Januar 2018 getestet.

 

 

Über Matthias Zacek:

Matthias Zacek ist Industry Head bei der Google Austria GmbH. Ab 2013 kümmerte sich  Zacek bei Google Austria um die Weiterentwicklung von Handelskunden. Seit 2016 ist Zacek mit seinem Team für das gesamte Österreichgeschäft verantwortlich. Als Industry Head betreut Zacek österreichische Unternehmen mit dem Ziel, dass diese mit ihren Kunden über alle Kanäle hinweg effizient in Dialog treten und somit international erfolgreich sein können. Zacek beschäftigt sich in seiner Funktion speziell mit folgenden Themen: kundenzentrierte Unternehmenssteuerung, Omnichannel und digitale Transformation von traditionellen Unternehmen. Vor Google war Zacek über zehn Jahre in leitenden Funktionen in der Medienbranche in den Bereichen Print und Online tätig. 

 

Die „Mobile Page Rankings“ von Google Austria werden von MMA Austria und iab austria begrüßt und unterstützt: Andreas Martin (Präsident MMA Austria), Matthias Zacek (Industry Head Google Austria) und André Eckert (Präsident iab austria).

 

Details zu den Ergebnissen stehen hier zum Download bereit.

 

 

 

 

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